thierry weidmann

lic. phil. I
Psychotherapeut ASP
Supervisor/Coach BSO

Praxisgemeinschaft Schöntal
Schöntalstrasse 21 / CH-8004 Zürich

Tel    +41 (0) 44 252 53 56
Fax   +41 (0) 44 252 53 57
E-Mail  th.weidmann@bluewin.ch
Webseite  www.thierryweidmann.ch

praxisraum

Prozessorientierte Psychotherapie

Einen Prozess zu erkennen und diesen zu entfalten, ist der Schwerpunkt der prozessorientierten Arbeitsweise. Entsprechend ihrer phänomenologischen Grundhaltung setzt die Prozessarbeit dort an, wo der einzelne Mensch oder eine Menschengruppe sich und ihre Probleme subjektiv erfahren und beschreiben.

Durch diese Beschreibung teilt sich der Prozess in bewusstseinsnähere („primäre“) und bewusstseinsfernere („sekundäre“) Aspekte. Während sich ein Einzelner oder eine Gruppe mit den bewusstseinsnäheren Teilen ihrer Lebensbeschreibung identifiziert, kommen ihnen die bewusstseinsferneren Teile meist fremd und/oder störend vor. Diese begegnen dem Ich als Nachtträume oder Phantasien, als Stimmungen, Zwänge, irritierende Blockaden, als Körpersymptome, als innere oder äußere Konflikte.

Die prozessorientierte Arbeitsweise stellt einen Zugang zu den bewusstseinsferneren Erfahrungen her und macht diese erlebbar. Durch das achtsame und nichtwertende Entfalten kann sich der Sinn hinter den sekundären Prozessen enthüllen und so ergeben sich Hinweise auf die vorhandenen Entwicklungs- und Heilungsmöglichkeiten.

Um mit möglichst vielen Erfahrungsmodalitäten arbeiten zu können (Hören, Sehen, Spüren, Bewegen, Beziehungen, Gruppenerleben, Spiritualität) hat die Prozessorientierte Psychotherapie in der praktischen Arbeit Elemente unterschiedlicher therapeutischer Schulen (z.B. Gestalttherapie, Körper- und Bewegungstherapien, Kreativitätstherapien, Psychodrama und andere) integriert, sofern diese Methoden den aktuellen Prozess der KlientInnen sinnvoll unterstützen und zur Entfaltung bringen. Auf der Ebene der konkreten Interventionstechniken in der therapeutischen Praxis versteht sich die Prozessarbeit entsprechend als integrativ.

Setting

Die psychotherapeutische Anwendung der Prozessarbeit ist im Einzel-, Paar- wie auch im Gruppensetting möglich.

Dauer der Therapie

Das zeitliche Dauer einer therapeutischen Arbeit variiert ausgehend von den Bedürfnissen, Erwartungen und Möglichkeiten des/der jeweiligen KlientIn – möglich sind kurzzeitige Interventionen, z.B. in Krisen, wie auch längere Therapieverläufe mit unterschiedlich häufigen Sitzungsfrequenzen.

Abrechnungsmöglichkeiten

Die in der Regel 60 Minuten dauernden Sitzungen können entweder privat bezahlt oder über die Zusatzversicherung, bzw. bei notwendiger Indikation, auch über die Grundversicherung der Krankenkasse abgerechnet werden.